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Schon die Anfahrt am 31. Januar war aufregend. In der Nacht
und am Morgen früh hatte es ziemlich stark geschneit. So war die Autobahn
stellenweise vollkommen weiss. Im Sarganserland fühlte man sich wie in einem Wintergebirgskurort.
Mit einiger Verspätung kamen zum Glück alle ohne Zwischenfälle am Treffpunkt
an. In Untervaz besetzten die fünf Zürcher Autos gleich alle guten Parkplätze
für unsere Skitour auf den Stelli.
Zu Beginn stiegen wir auf einem Natursträsschen durch den
Wald empor, die Sonne zeigte sich immer öfters und es entstand eine wunderbare
Winterstimmung in den frisch verschneiten Bäumen. Weiter ging es bergauf,
vorbei an einzelnen Häusern und Maiensässen. Schon bald merkten wir, dass der
Stelli ein begehrtes Skitourenziel ist. Vielleicht nicht zuletzt darum, weil er
auch bei erheblicher Lawinengefahr gut besteigbar ist. Neben den 14 Maneggern,
hatten sich auch viele Einheimische auf den Weg zum kleinen Nachbarn des
Calanda aufgemacht. Eine viertelstündige Pause nach gut der Hälfte der Strecke
war bei den Meisten äusserst willkommen. Schon bald erreichten wir die
Baumgrenze und sahen die vielen Lawinenverbauungen und wussten: Unser Ziel kann
nicht mehr weit sein!
Inzwischen zeigte sich die Sonne immer seltener, grosse
Schneeflocken und Nebel wechselten sich ab. Hin und wieder riss die Wolkendecke
auf und gab die Sicht auf die Bündner Herrschaft im Osten und auf der anderen
Seite den Pizol (unser letztjähriges Fit- und Wellnesstourenziel) frei. Nach
ca. vier Stunden und 1500 Höhenmetern erreichten wir den Gipfel - oder eher das
Gipfeli!
Nun ging es wieder abwärts durch den vielen Schnee, was
nicht immer einfach war. Urs hatte beim Aufstieg einen noch jungfräulichen,
wunderbaren Tiefschneehang erspürt, welchen wir uns jetzt natürlich nicht
entgehen lassen durften. Um danach auf unsere Route zurückzukommen, hatten wir
ein Waldstück zu durchqueren, welches gemäss Urs’ Karte sehr licht sei. Beim
Durchkämpfen stellte sich heraus, dass entweder die Bäume in diesem Wald
wahnsinnig schnell gewachsen waren oder – wahrscheinlicher - die Karte von Urs
vom Flohmarkt stammt.
Wohlauf in Untervaz
angekommen, freuten sich alle auf ein heisses Bad im neu renovierten Thermalbad
Ragaz. Vom Aussenbad, Sprudelbad, Dampfbad bis hin zur Sauna gab es hier alles,
was man sich nach einer anstrengenden und schönen Skitour wünschte. Hier stiess
auch unser Tourenobmann Marc Hohl zu uns. Erholt und entspannt machten wir uns
anschliessend in Richtung Restaurant für ein gemütliches Abendessen auf.
Riccarda und
Christian
Bilder Fotos: Urs D.





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