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Winterwanderung Obertoggenburg 14. Januar 2009 |
Tourenleiter: Willi T.; Teilnehmer: Hanspeter G., Bruno E., Silvia L, Koni L., Fredi St., Ruedi T. Das zweite Unternehmen innerhalb des Projektes «Jung-Senioren» («Werktags unterwegs»). Lange kämpfte ich im Inneren mit der Wahl ÖV oder Auto. Für Auto sprachen natürlich Bequemlichkeit, Individualität; für ÖV Sicherheit (im Radio wurde Eisregen angesagt) und Ökologie. Am Ende siegte - wie häufig bei mir - Auto, man will man ja Arbeitsplätze sichern helfen ... Um ganz sicher zu gehen, fuhr ich sehr früh weg und war schliesslich zwei Kaffees und mehrere Gipfeli zu früh in Alt St. Johann 891 m. Zwei Leidensgenossen mit Auto und die Ökofans kamen gleichzeitig und pünktlich am Ausgangspunkt an. Ohne Kaffee und Gipfeli (!) ging es sogleich los zum Punkt «Scharten» 1147 m, dem höchsten Punkt unserer Wanderung, immerhin einen Aufstieg von satten 156 m und dann, an einem giftigen Appenzellerhund vorbei, zum Punkt «Chüeboden» 1032 m. Anschliessend überquerten wir die «Säntisthur», welche im «Chämmerlitobel» zwei schöne Wasserfälle bildet (Thurfälle 955 m). Diese und über hundert weitere Fälle sind im wunderschönen Buch «Die Wasserfälle der Schweiz» der Geografen Schwick und Spichtig, AT-Verlag, 2007, ISBN 978-3-03800-321-2, beschrieben. Fotos: google -> Bilder -> Thurwasserfälle. Und weiter ging es über Asphalt und Eisflächen zu einem geschlossenen Restaurant, welches aber herrliche Sitzplätze an der Sonne bot. Die beeindruckenden Kulissen von Churfirsten, Leistchamm, Säntis, Wildhuser Schafberg, Altmann und Chrüzberg begleiteten uns auf der ganzen Wanderung. Nach drei Stunden kamen wir eben rechtzeitig in Wildhaus 1090 m an, um das Postauto nach Alt St. Johann zu erwischen. Hier erbrachten wir ein Opfer an Bacchus. Ruedi
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