|
Auf den Spuren der Franzosen und Kosaken 4. Februar 2009 |
13 Werktagswanderinnen und Wanderer starteten beim Escher Wyss- Platz zum rechten Limmatufer. Vorgesehen war entlang der Limmat zum Kloster Fahr (Getränkehalt) zu wandern, danach stand der historische Teil mit Kosakendenkmal, den Ausgrabungen des Städtchens Glanzenberg und den Franzosenschanzen auf dem Programm. Balz Breyer zog mit Stöcken zügig voraus. Auch mit dem Wetter hatten wir Glück, nach wochenlanger Eiszeit kam mit Sonne und angenehmen Temperaturen von bis zu 10 Grad schon ein wenig Frühlingsstimmung auf. Die ersten Vogelstimmen kündigten ebenfalls das baldige Erwachen der Natur an. Beim Hönggerwehr, nach ca. 45 Min. wandern, wartete Konrad Lauper schon auf unser Eintreffen und vergrösserte die Wandergruppe auf 14 Teilnehmer. Begleitet von Erklärungen durch Balz Breyer über bauliche und geschichtliche Merkmale entlang dem Limmatweg, ausgeschmückt mit einigen Episoden aus seiner Jugendzeit (schlimm ging es zu), erreichten wir nach ca. zwei Stunden unser Zwischenziel das Kloster Fahr. Hier wartete Rösli Egger, um gerne mit uns die Pause im Kloster Fahr zu verbringen. Balz Breyer hat für unseren Getränkehalt die Fastenstube reserviert. Es gehörte sicher insgeheim zum Programm von Balz uns zu zeigen, dass der Name der Stube nichts mit Fasten zu tun hat. Nachdem genügend Flüssigkeit aufgetischt war, kam bei einigen der Wunsch auf, doch noch ein wenig feste Nahrung zu sich zu nehmen. Die Wanderung hatte ursprünglich zum Ziel, die oben erwähnten, geschichtlichen Orte zu besuchen. Balz verkündete jedoch nach einem Blick auf die Uhr, dass ihm die Zeitplanung aus dem Ruder gelaufen sei und wir die in der Zwischenzeit aufgefahrenen «Zabigplätli» in Ruhe geniessen sollten. Er schlage deshalb vor, den zweiten Teil der Wanderung auf ein späteres Datum zu verschieben. Der Vorschlag, die Kosaken und Franzosen (Schlacht bei Dietikon 1796) das nächste Mal zu geniessen kam bei den Teilnehmern, die es im besten Fall nur bis zu den Kosaken geschafft hätten, bestens an. Der Gegenvorschlag, das nächste Mal bei den Franzosen in Dietikon zu starten, damit wir auf der Kosakenseite im Kloster Fahr wieder den Abend geniessen können, wurde diskussionslos akzeptiert. Fröhlich, gesättigt und guter Stimmung machte sich die ganze Gruppe bei schon leichter Dämmerung auf in Richtung Unterengstringen um nach ca. ½ Std. wieder mit Bus und Bahn nach Hause zu fahren. Fredy St.
|